Unsere Botschafter & Botschafterinnen

Prominente Persönlichkeiten aus ganz verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens engagieren sich für das SIKJM und den Schweizer Vorlesetag. Viele von Ihnen lesen am Vorlesetag auch vor.

Alain Berset

Bundesrat und Bundespräsident für das Jahr 2018, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern EDI

 

"Lesen und Schreiben sind zentral, um an unserer Gesellschaft teilhaben zu können. Vorlesen fördert diese Kompetenzen einfach und effizient – und stärkt das Zusammenleben und den Zusammenhalt."

Christa Rigozzi

Moderatorin und Entertainerin

 

"Kindern vorzulesen bedeutet für mich, sie in eine anderen Welt zu entführen. Es macht nicht nur Spass, sondern gibt ihnen ausserdem die Chance, schon in jungem Alter neue Wörter zu lernen und die Konzentration zu fördern. Ich bin sehr stolz, am Schweizer Vorlesetag dabei zu sein."

Franz Hohler

Schriftsteller

 

"Ein Kind, das liest, geht allein auf eine Reise.

Ein Kind, dem man vorliest, bekommt eine Reisebegleitung.

Kinder, denen man gemeinsam vorliest, werden zu einer Reisegruppe ins Land der Fantasie."

Prof. Dr. med. Oskar Jenni

Kinderarzt und Leiter der Abteilung Entwicklungspädiatrie des Kinderspitals Zürich

 

"Aus entwicklungspädiatrischen Sicht ist das Vorlesen eine Chance, die Bindung zum Kind zu stärken. Das Kind braucht Geborgenheit, möchte mit seinen Bezugspersonen Zeit verbringen, Aufmerksamkeit erhalten und kommunizieren. Genau dies ermöglicht das Vorlesen und ist damit weit mehr als eine nette Beschäftigung unter anderen. Vorlesen ist eine Investition in die gesunde Entwicklung unserer Kinder."

Iouri Podladtchikov

Snowboardprofi und Künstler

 

"Ich mag es gerne, wenn man mir vorliest und was ich mag, gebe ich sehr gerne weiter."

Isabelle Chassot

Direktorin des Bundesamtes für Kultur

 

"Lesen zu können und zu dürfen ist grundlegend, um mit anderen in Kontakt zu treten, um sich zu informieren, um zu kommunizieren und um zu teilen. Jemandem vorzulesen, speziell einem Kind, bedeutet, ihm eine Emotion zu übermitteln und sein Interesse für das Buch zu wecken. Es öffnet ihm eine Tür zur weiten Welt der Vorstellungskraft und des Wissens."

Gilbert Gress

Fussball TV-Experte

 

"Ich freue mich sehr, an dieser Aktion teilzunehmen. Es ist eine grossartige Sache, wenn Kindern regelmässig vorgelesen wird. Meine Mutter hat uns zwar nicht sehr oft vorgelesen, aber wenn sie es tat, habe ich es immer sehr genossen. Ich habe schon einige Vorlesungen gemacht, unter anderem für die Stiftung 'Lebensfreude' vor Alzheimer erkrankten Personen, dies war eine sehr schöne Erfahrung."

Dr. Silvia Steiner

Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK und Regierungsrätin Kanton Zürich

 

"Ich freue mich, Botschafterin des ersten Schweizer Vorlesetags zu sein. Das Vorlesen ist eine einfache und effektive Form der Leseförderung. Das weiss ich nicht nur als EDK-Präsidentin und Zürcher Bildungsdirektorin, sondern auch als Mutter zweier Kinder. Beim 'Kleinen Gespenst' habe ich immer an einer spannenden Stelle aufgehört - und dann haben meine Kinder am nächsten Tag von sich aus weitergelesen, weil sie nicht bis zum Abend auf die Fortsetzung warten wollten. Mit dem Vorlesen erweitern Kinder spielerisch ihre Sprachkenntnisse und stärken ihre Lesekompetenz."

Arthur Honegger

Journalist und Autor, Vater von zwei Kindern

 

"Nichts regt die Phantasie mehr an als Bücher. Die Welten, die so in den Köpfen unserer Kinder entstehen, sind einmalig - und die Wurzel der Kreativität, die unsere eigene Welt prägen wird. Darum ist Lesen ein Teil des Lebens."

Beni Thurnheer

Sport-Kommentator und Showmaster

 

"Ich erzähle gerne Geschichten und Kinder hören gerne zu. Spontane Erzählungen haben zwar auch ihren Reiz, aber da gibt es oft unklare Formulierungen, unbeabsichtigte Wiederholungen usw. Was einmal niedergeschrieben wurde, ist sozusagen eine ausgefeilte Luxusvariante einer Geschichte. Und das Beste ist: Das sind eigentlich immer ganz viele Geschichten, denn alle, die zuhören, stellen sich wieder etwas leicht anderes vor. Die Fantasie anregen und die Gehirne fit machen, das alles erhoffe ich mir insgeheim, wenn ich etwas vorlese."

Dr. Christian Keller

Vorsitzender der Geschäftsleitung, IBM Schweiz

 

"Ich engagiere mich aktiv beim Schweizer Vorlesetag als Vater und Unternehmer. Eine breite Vorlesekultur stärkt bei Kindern Neugier, Wissen, Kreativität und ein Gefühl von Gemeinschaft – auch oder gerade in der Zeit der Digitalisierung. Gut ausgebildete Kinder von heute sind Mitarbeitende der Unternehmen von morgen. Der Schweizer Vorlesetag ist damit nicht nur ein unvergessliches Erlebnis, sondern unterstützt damit sehr direkt den Wirtschaftsstandort Schweiz."

Simone Niggli

23-fache OL-Weltmeisterin und 3-fache Mutter

 

"Auch ich bin als Kind früh in die Welt der Bücher abgetaucht und ich freue mich, dass meine Kinder heute Freude daran haben. Bücher eröffnen eine grosse neue Welt und das Vorlesen gehört bei uns zum abendlichen Ritual."

Dominic Deville

Moderator "Deville Late Night", Autor, Kindergärtner

 

"Etwas vorgelesen zu bekommen ist Breitwandkino für das innere Auge. Und noch mehr: Es ist ein Luxus, den wir nicht nur unseren Kindern sondern auch uns selber als Erwachsenen viel häufiger gönnen sollten."

Reto Stalder

Schauspieler

 

"Noch einmal! Das ist vorgelesen bekommen. Als kleiner Junge wollte ich Geschichten immer wieder hören. Immer wieder. Bis ich sie auswendig konnte. Das hat mich geprägt: Heute versetze ich mich als Schauspieler in andere Figuren und andere Leben hinein und beschwöre als Hörspielsprecher mit meiner Stimme Geschichten vor dem inneren Auge herauf. Diese Lust am Vorlesen will ich als Botschafter des Vorlesetags zeigen – es macht Spass und mit ein paar Tricks geht’s noch besser."

Gölä

Musiker, Kinderbuchautor (Papagallo & Gollo) und Büetzer

 

"Bereits beim ersten Papagallo & Gollo Buch habe ich sehr darauf geachtet, dass man meine Geschichten nicht nur auf der beigelegten CD anhören kann. Sämtliche Dialoge der Figuren sind im Buch niedergeschrieben und man kann sie den Kindern wie in den guten, alten Zeiten auch immer noch selber vorlesen. Darauf habe ich und mein Co-Produzent, Thomas J. Gyger, immer grossen Wert gelegt, weil es die Bindung zwischen Kind und Eltern fördert."

Beni Huggel

Fussball TV-Experte und Unternehmer

 

"Als Kind wurden meinem Bruder und mir immer Geschichten vorgelesen. Die entstandenen Bilder und Phantasien dieser Geschichten haben meine Vorstellungskraft enorm geprägt. Jetzt gebe ich das meinen Kindern weiter und lese ihnen vor."

Bänz Friedli

Autor und Kabarettist

 

"Dem Vorlesen wohnt die Magie des Erzählens inne, die seit jeher Menschen verbindet. Es gehört zu den innigsten Momenten, wenn Kinder und Erwachsene sich im Vorlesen und Zuhören gemeinsam Welten erschliessen. Wem vorgelesen wurde, der wird später selber lesen. Und vorlesen."

Claudio Zuccolini

Comedian und Moderator 

 

"Da ich sehr viel mit der Sprache arbeite, ist mir diese sehr wichtig, und so lese ich meinen Kindern viel und gerne vor. Das Vorlesen regt die Phantasie der Kinder an. Sie machen sich ihr eigenes Bild der Geschichte. Und wer Wörter und Sätze hört, wie sie ausgesprochen und betont werden, kann sie besser schreiben. Auch ich lasse mir übrigens immer wieder gerne vorlesen: Während meiner vielen Autofahrten geniesse ich spannende Hörbücher."

Nik Hartmann

TV- und Radiomoderator

 

"Wer eine Geschichte vorliest, malt mit Worten farbige, lebendige Bilder, die in allen Ohren seiner Zuhörer wieder fantastisch anders klingen. Das schafft keine App."

Fabian Unteregger

Arzt und Comedian

 

"In der Schule fand ich Vorlesen äusserst unangenehm. Alle haben nur darauf gewartet, bis man sich versprochen hat. Dann hat’s gekehrt. In Sportlagern wurde jedem Leiter ein Ämtli auferlegt; ich fasste die Gute-Nacht-Geschichten. Daraus wurden allabendliche Lesungen, erhellt einzig mit dem Licht einer Taschenlampe. Hier entdeckte ich, wie viel Spass selber vorlesen macht. Zusammen mit dem Schweizer Vorlesetag setze ich mich dafür ein, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche eine Chance auf gute Geschichten erhalten – ob sie nun selbst (vor-)lesen oder vorgelesen bekommen."

Albertine et Germano Zullo

Illustratorin und Autor

 

"Das Lesen ist einer der einfachsten Wege, Intelligenz zu entwickeln. Hört nie auf zu denken und zu lesen!"

Romaine Jean

Journalistin und Kommunikationsdirektorin bei Sion2026

 

"Frauen und Männer werden geboren, sterben und hinterlassen Spuren. Bücher sind vertrauliche Botschaften des Lebens. Sie sind kostbar und erhellen und bereichern uns."

Lionel Baier

Regisseur

 

"Als Kind führte mich das Lesen wie eine Überholspur fort von der Gefahr eines geraden und monotonen Lebens. Bücher waren wie Reiseführer, die mir den Weg querfeldein wiesen."

Jean-Marc Richard

Radio- und TV-Moderator

 

"Lesen ist Nahrung für die Seele. Es stärkt die Phantasie und die Kreativität. Lesen hilft uns, besser zusammenzuleben, Trübsal und Abschottung zu bekämpfen. Wer liest, wird auf dem Weg des Schreibenden innerlich lebendig. Die Schule gab dem Lesen nicht immer einen Sinn, allzu oft verleidete sie es den SchülerInnen sogar, sodass diese sich vom Vergnügen und der Freude am Lesen abwandten. Es scheint mir wesentlich, den Geschmack und die Lust am Lesen weiterzugeben und zu teilen, was man liebt. In diesem Sinne erhält der Vorlesetag für mich eine besondere Dimension. Lasst uns zusammenkommen, um das Glück des Lesens neu zu lernen oder fortbestehen zu lassen."

Roland Godel

Autor

 

"Als ich klein war, las mir meine Grosstante mit ihrer schönen Stimme Geschichten vor. Gefangen und voller Bewunderung trank ich jeden ihrer Sätze. Später wiederholte ich dieses Ritual mit meinem eigenen Sohn. Ich konnte schon fast die Strömungen zwischen uns beiden sehen. Die Lesungen meiner Grosstante haben in mir den Sinn für Geschichten, das Gespür für Worte, die Suche nach den Emotionen, die aus ihnen hervorgehen, geweckt. Die Lesungen für meinen Sohn lösten den Wunsch aus, meine eigenen Geschichten zu erfinden. Das ist es, was ich seit 20 Jahren tue, um weiterhin Freude und Empfindungen zu vermitteln und zu teilen."

Sylvie Neeman

Autorin

 

"Vorlesen, mit Lachen, Schreien, Galoppieren und mit Schaudern, mit 'Plumps' und 'Mjam' natürlich. Aber auch lesen auf leisen Pfoten, mit gespitzten Lippen, einen Finger auf der Buchseite, meinen Atem auf Deinen Haaren, nur ein Murmeln, wie ein Geheimnis zu zweit, eine Blase - sie platzt und die Stille der Worte überflutet uns."

Eugène

Autor

 

"Vorlesen bedeutet, Worte aus der Seite heraus und in die Welt zu tragen."

Fabio Abate

Ständerat

 

"Jede Seite eines Buches ist wie eine Tausendernote, die in den Tresor unseres Wissens gelangt. Jorge Luis Borges schrieb sogar: 'Die Leute sagen, dass es darauf ankommt, zu leben, aber ich lese lieber.' Nun, um sich an das Lesen zu gewöhnen, braucht man Anregung. Vorlesen ist anstrengender als leises Lesen, aber es erlaubt, Bilder und Botschaften, die aus den Seiten hervorgehen, mit anderen zu teilen. Es macht neugierig."

Marina Carobbio Guscetti

Nationalrätin und Vizepräsidentin des Nationalrats

 

"Als unsere Kinder klein waren, lasen ich oder mein Mann ihnen abends immer ein Buch oder eine Geschichte vor. Bereits meine Eltern lasen mir und meiner Schwester Geschichten oder Comics vor. Dieses Abtauchen in Märchen und fantastische Welten war schon immer ein wichtiger Teil des Tages für uns alle und hat dazu beigetragen, dass Bücher und Lesen in unserem Leben sehr präsent sind."

Carla Norghauer

Radiomoderatorin

 

"Wie viele Menschen liebe ich die Musik und das Lesen. Was ist für mich der Unterschied zwischen Vorlesen und 'innerem' Lesen? Es ist ein wenig wie Musik zuhause hören oder zu einem Konzert gehen: Musik bleibt immer magisch, evokativ, ausweichend; aber das Live-Erlebnis hat andere Schwingungen. Das Vorlesen eines Buches fügt Werte hinzu wie die Charakterisierung der Figuren, die Konkretisierung der Atmosphäre: Es verändert den Rhythmus, es hält die Zeit an, es erfindet Stimmen, Geräusche, Emotionen. Das Vorlesen geht direkt unter die Haut."

Marco Borradori

Bürgermeister von Lugano

 

"Zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen gehören sicherlich die Geschichten, die mir meine Eltern vor dem Schlafengehen erzählten. Magische Momente, die meine Fantasie in Universen reisen ließen, in denen die Vorstellungskraft den Klang der Worte begleitete. Die Einführung der ganz Kleinen in die Lektüre ist eine wichtige Aktivität, die es zukünftigen Generationen, die einen Grossteil ihres Lebens vor den Bildschirmen verbringen werden, ermöglicht, die wunderbaren Abenteuer und außergewöhnlichen Erlebnisse, die man auch im Erwachsenenalter durch die Seiten der Bücher erleben kann, zu schätzen."

 

 

Chiara Simoneschi-Cortesi

Ehemalige Nationalrätin

 

"Seit einigen Jahren ist der Mittwochnachmittag meinen drei Nichten gewidmet, die abwechselnd in meinem Haus zu Gast sind. Ich musste einige Spiele und Beschäftigungen erfinden, unter denen sich das Vorlesen hervorhebt. Ich erinnere mich an das Vorlesen meiner Grossmutter aus Bern, vor allem an den Roman 'Heidi' – von dem ich eine grosse Ausgabe der Silva-Bücher mit den Klebefiguren in altedeutscher Schrift gefunden habe. Die Enkelinnen schauten erstaunt und interessiert auf diese riesigen Bücher mit den zarten Aquarellen."

Flavio Sala

Schauspieler, Radiomoderator, Komiker und Regisseur

 

"Bereits in der Schule wurde ich regelmässig ausgewählt, um vorzulesen, und es hat mir Spass gemacht, hie und da ein Wort zu verändern, um zu sehen, ob meine Klassenkameraden aufmerksam waren. Ohne es zu wissen, schrieb ich mein Schicksal: zu unterhalten und aufzuwecken, Charaktere heraufzubeschwören und Geschichten zu erzählen."

Gionata Bernasconi

Kinderbuchautor

 

"'Jetzt springe ich!', sagt ein Wort auf der Zungenspitze, nackt und durchsichtig, wie es nur Worte zu sein wissen. 'Und dann schmuggle ich mich ein', fügt es neugierig hinzu, ohne sich vorzustellen, was jenseits der Ohrmuscheln wartet, wenn es sich in den Köpfen verbreitet und sich dort ein einzigartiges Bild schneidert. Hier liegt vielleicht das kostbarste Gut nicht so sehr im Wort selbst, sondern in der Zeit, die sich jemand für die anderen Menschen nimmt, während er die Worte reisen lässt."

Margherita Saltamacchia

Schauspielerin

 

"Ich wuchs ohne Fernseher auf und seit meiner Kindheit wurden mir Geschichten erzählt oder ich hörte sie auf dem Plattenspieler und Kassetten. Als ich aufwuchs, hatte ich den Wunsch, jenes zu imitieren, das die Kraft hatte, mich in meiner Fantasie reisen zu lassen, die sich in ganz erfundene Welten ausdehnte. Als mir bewusst wurde, dass andere mit mir reisen konnten, begann ich, einen um den anderen an die Hand zu nehmen und machte meine Leidenschaft zum Beruf."

Christian Testoni

Radiomoderator und -produzent

 

"Als Vater von vier Kindern habe ich ihnen immer in Momenten der Entspannung oder vor dem Schlafengehen vorgelesen. Ich bin überzeugt, dass dies immer eine süsse Erinnerung in ihrem Gedächtnis bleiben wird. Lesen ist ein fliegender Teppich, auf den man klettern kann, um gemeinsam Fantasiewelten anzusteuern."