Unsere Botschafter:innen

Persönlichkeiten aus verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens engagieren sich für das SIKJM und den Schweizer Vorlesetag. Dieses Jahr sind es folgende:

Elisabeth Baume-Schneider

Bundesrätin

 

"Unsere Kinder gestalten die Welt von morgen. Unsere Aufgabe ist es, ihren Horizont zu erweitern und ihnen zu helfen, ihre Fantasie zu entfalten. Vorlesen schafft Beziehungen. Vorlesen ist eine wertvolle Inspirationsquelle, um sich künftige Welten auszumalen."

Gülsha Adilji

Autorin, Journalistin und Moderatorin

 

"Vorlesen ist eine ganz besondere Kommunikationsform, man erschafft nicht nur eine Welt in den Köpfen der Zuhörenden, man schafft auch eine Verbindung, weil man gemeinsam tollkühne Abenteuer erlebt, durch die Weltmeere segelt, mit Waschbären durch den Wald tanzt, in Hogwarts zum Zauberlehrling ausgebildet wird oder, oder, oder…"

Anja Glover

Autorin, Soziologin

 

"Ich erinnere mich besonders an das abendliche Zubettgeh-Ritual meiner Kindheit: Mein Mami las uns Geschichten vor, wir lehnten uns an sie und hörten zu. Besonders Momo begleitet mich bis heute. Diese Erfahrung von Nähe, Zeit und das Abtauchen in verschiedene Welten prägten mich sehr. Heute versuchen wir, dieses Ritual mit unserem Baby weiterzuführen – auch wenn im Moment die Buchseiten noch lieber gegessen und zerknüllt werden, wird das Vorlesen auch bei uns ein wichtiges Familienritual sein."

Damian Haas

Redaktor SRF Kids, Podcaster, Lehrer 

 

"Als Kind habe ich nicht gerne gelesen, und das hat sich bis heute nicht geändert. Es fällt mir schwer, in ein Buch einzutauchen; kurze, informative Texte liegen mir mehr. Doch als Lehrer habe ich das Vorlesen geliebt. Ob als Ritual oder zwischendurch: Es schuf eine besondere Atmosphäre, bereicherte den Schulalltag und wurde zu einem freudigen Erlebnis, das uns alle verbunden hat." 

Julian Koechlin

Schauspieler, Regisseur und angehender Logopäde

 

"Als Schauspieler liebe ich es, Geschichten zu erzählen – sie begleiten uns von klein auf, lassen uns lachen, staunen und die Welt entdecken. Durch Geschichten dürfen wir in andere Leben eintauchen und Neues verstehen. Als angehender Logopäde sehe ich jeden Tag, wie wertvoll Vorlesen und eigenes Erzählen für Kinder und Erwachsene ist: für Sprache, Fantasie und die Freude am Miteinander." 

Puma Mimi

Sängerin von Tim & Puma Mimi 

 

"Ich bin Sängerin und singe auf Japanisch. Trotz Sprachbarriere hören mir Schweizer:innen gerne zu, denn Sprache ist ein Instrument und jede Sprache hat einen eigenen Rhythmus und Klang. So macht der Kontakt mit einer neuen Sprache viel mehr Spass. Das Gleiche gilt auch für das Vorlesen von Büchern. Deshalb lese ich am Vorlesetag ein japanisches Buch vor. Keine Sorge, ich stelle auch eine deutsche Übersetzung bereit."

Dagmar Rösler

Präsidentin Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) und Primarlehrerin in Bellach SO 

 

"Bücher prägen mein Leben – von «Die unendliche Geschichte», in die ich als Kind völlig abtauchte, bis zu den glücklichen Momenten, in denen ich meinen Töchtern «Mein glückliches Leben» vorlas. Als Lehrerin erlebte ich, wie «Krabat» eine ganze Klasse in seinen Bann zog. Vorlesen ist mehr als Worte weitergeben: Es schafft emotionale Verbindungen, weckt Fantasie und zeigt, dass Geschichten Menschen zusammenbringen – unabhängig von Alter oder unterschiedlichen Lebensweisen. Der Schweizer Vorlesetag erinnert uns daran, wie wertvoll diese kostbaren Momente sind. Nehmen Sie sich Zeit zum Vorlesen – für Ihre Kinder, in der Klasse, in der Familie. Sie schenken damit nicht nur Geschichten, sondern auch Nähe, Vertrauen und unvergessliche Erinnerungen."

Stephan Schleiss

Zuger Regierungsrat, Vorsteher der Direktion Bildung und Kultur 

 

"In der 5. Klasse der Primarschule las uns unser Lehrer, Josef Iten, das Buch «Mein Name ist Eugen» von Klaus Schädelin vor. Wir zeichneten. Der Lehrer las vor. Die Geschichte sprüht vor Witz und verrückten Einfällen. Unsere Ohren glühten beim Zuhören. Noch heute erfasst mich jedes Mal ein Glücksgefühl, wenn ich mich an diese Vorlesestunden erinnere."

Andrea Vetsch

Moderatorin und Reporterin Tagesschau SRF 

 

"Schon als Kind liebte ich es, wenn meine Mutter mir vorlas. Die Rote Zora, Die Turnachtkinder, Die schwarzen Brüder. Dieses Gefühl, in andere Welten abzutauchen, ist unbeschreiblich. Später habe ich dann selbst meiner Tochter vorgelesen, und auch das stets mit grosser Freude. Die Augen der Kinder, wenn sie gebannt zuhören und ganz in der Geschichte sind - ein magischer Moment." 

Fabio Andina

Schriftsteller

 

"Ich las meinem Sohn jeweils im Bett vor und las auch noch weiter vor, wenn er eingeschlafen war – in der Hoffnung, dass die Geschichte in seine Träume einfliessen würde.  
Genauso lese ich mir meine eigenen Texte laut vor, um den Rhythmus und den Klang wie bei einem Musikstück wahrzunehmen."

Julie Arlin

Radiomoderatorin und Schriftstellerin

 

"Für mich war Lesen schon immer ein Tor zur Freiheit und zum Abenteuer: das wirksamste Mittel, um mich nicht allein zu fühlen. In so vielen Büchern habe ich Zeilen und Seiten gefunden, die in der Lage waren, Situationen und Gefühle zu beschreiben, die ich selbst erlebt habe und die ich nicht benennen konnte. Das Vorlesen bewahrt all diese Kraft und ermöglicht ein gemeinsames Eintauchen. Deshalb ist es für mich eine grosse Ehre, an diesem grossartigen Projekt mitzuwirken!"

Barbara Barbarossa

Schauspielerin und Radiomoderatorin

 

"Bücher sind für mich viel mehr als nur eine Leidenschaft: Seit meiner Kindheit sind sie eine beruhigende Präsenz, sie füllen Stille und regen meine Fantasie an. Als ich älter wurde, begleiteten mich gewisse Geschichten auf meinem Weg und offenbarten mir bei jedem erneuten Lesen neue Bedeutungen. Einige Bücher haben sich mit mir verändert, oder vielleicht habe ich mich durch sie verändert."

Rachele Bianchi Porro

Journalistin und Moderatorin

 

"Ich erinnere mich, als ich fünf Jahre alt war und Windpocken hatte. Ich lag im Bett und um mich abzulenken, begann mein Vater, mir ‘Little Women’ vorzulesen. Ich verstand vielleicht die Hälfte von dem, was auf diesen Seiten stand, einer ungekürzten Ausgabe in einer Sprache, die für mich ausgesprochen gewagt war, aber ich lauschte seiner Stimme und begann langsam, mir diese vier Schwestern vorzustellen, von denen ich wusste, dass sie eines Tages Freundinnen werden würden. Und auch heute noch bin ich davon überzeugt, dass die Bücher, die wir lieben, in erster Linie treue Freunde sind, das Leben verändert uns und sie bleiben da, manchmal finden wir sie wieder, um zu merken, dass wir uns von ihnen lösen, aber der Trost, den sie uns geben, ist immer da. Lesen ist schliesslich eine Wiederentdeckung dessen, wer wir waren."

Lolly Camen

Moderatorin der Sendung LollyDay auf Radio3i und Teleticino

 

"Das Magische am Lesen ist: Es überrascht dich, es macht dich leichter und schenkt dir ein Lächeln, das du längst vergessen geglaubt hast."

Marina Carobbio Guscetti

Staatsrätin, Direktorin des Departements für Bildung, Kultur und Sport (DECS)

 

"Vorlesen ist das Band, das Generationen verbindet: Ich habe es als Kind erlebt und an meine Kinder weitergegeben. Es ist eine Stimme, die Verbindungen schafft, Neugier entfacht und den Wunsch weckt, gemeinsam die Welt zu lesen."

Yari Copt

Pop- und Rock-Spezialist für die Schweizerische Nationalphonothek, DJ, Radiomoderator, Singer-Songwriter

 

"Einige der schönsten Erinnerungen meines Lebens sind mit Büchern verbunden, die ich als Kind und später als Jugendlicher gelesen habe. Eine fantastische Welt ohne Grenzen der Vorstellungskraft, die mich geprägt und zu dem vielseitig kreativen Menschen gemacht hat, der ich heute bin. 

Seit ein paar Monaten darf ich dieses Leseabenteuer dank meiner Tochter Kaya Blue wieder aufnehmen, und ich kann es kaum erwarten, sie durch die Seiten ihrer zukünftigen Lieblingsbücher träumen zu sehen."

Luca Gianinazzi

Eishockey-Coach

 

"Ich habe erst als Erwachsener den Zugang zur Welt des Lesens gefunden, zunächst durch zahlreiche Bücher über persönliche Entwicklung und Biografien. Später verspürte ich das Bedürfnis, „auszubrechen“, und begann, Romane zu lesen – und entdeckte dabei meine Leidenschaft dafür. Ich hoffe, dazu beizutragen, dass junge Menschen früher als ich den Weg zum Lesen finden, denn es ist eine magische und bereichernde Welt."

Luis Landrini

Sänger

 

"Das Vorlesen verbindet Worte mit Emotionen. Für mich als Sänger ist es ein bisschen so, als würde man in sich selbst lesen: seinen Gedanken eine Stimme geben. Als Kind nahm mich das Hören von Geschichten auf Fantasiereisen mit. Vorlesen regt das Gedächtnis an, bereichert die Sprache und schafft eine tiefe Verbindung zu Worten, was dabei hilft, sich auszudrücken und mit anderen in Kontakt zu treten."

Christa Rigozzi

Moderatorin und Entertainerin 

 

"Von klein auf lesen zu lernen, ist sehr wichtig. Ein Buch bringt dich zum Träumen. Und im heutigen technologischen Zeitalter dürfen wir diese Gewohnheit nicht verlieren, insbesondere nicht junge Menschen. Helfen wir ihnen, zu lesen und zu träumen, indem wir in einem Buch blättern! Deshalb unterstütze ich den Schweizer Vorlesetag, er bietet eine wunderbare Gelegenheit, um sich auszutauschen und zu träumen!"

Yilian Cañizares

Sängerin

 

"Ich hatte das Glück, dass meine Grossmutter mir schon sehr früh, noch bevor ich in Havanna zur Schule ging, das Lesen beigebracht hat. Sehr früh wurden Bücher zu meinem Zufluchtsort. Zu einer offenen Tür. Eine Möglichkeit, zu reisen und die Welt auf die einzige Weise zu entdecken, die mir damals zugänglich war: durch meine Fantasie. Lesen bedeutete für mich, den Raum um mich herum zu erweitern. Es bedeutete zu verstehen, dass selbst wenn alles eng erscheint, der Geist immer frei bleiben kann. Auch heute noch ist Lesen für mich ein Hauch frischer Luft inmitten des Chaos. Eine unerschöpfliche Quelle des Lernens, des Hinterfragens und der Entfaltung. Lesen ist für mich nicht nur eine intime Handlung: Es ist eine Geste des sanften Widerstands, eine Möglichkeit, das Denken anzuregen, die Sensibilität zu verfeinern und tiefgehend lebendig zu bleiben."

Licia Chery

Autorin und Sängerin

 

"Ich habe sehr früh mit dem Lesen angefangen. Meine Mutter erinnert sich gerne daran, dass ich jedes Schild, das ich fand, laut vorlas. Sie weiss selbst nicht, wann ich Lesen gelernt habe, es ist einfach plötzlich passiert! Das Lesen war für mich immer ein Zufluchtsort, ein Ort, an dem ich mich geschützt fühlte. Vorlesen bedeutet in gewisser Weise, anderen ein Stück dieses Schutzes zu bieten..."

Philippine de Gréa

Autorin

 

"Vorlesen ist ein Geschenk. Ein Geschenk, das nichts kostet, aber viel Wert ist, wie ein Lächeln, eine Umarmung, ein gemeinsamer Moment, ein liebevolles Wort oder ein Kuss. Ich wünsche allen ein schönes Vorlesen!"

Maude Mathys

dreifache Europameisterin im Berglauf

 

"Ich liebe es zu lesen, besonders am Abend vor dem Einschlafen. Das ist mein Ritual, das ich brauche, um vom Tag in den Schlaf überzugehen. Bei meinen Kindern gehört das Vorlesen zum Alltag dazu und ich glaube, dass wir es geschafft haben, sie durch regelmässige Bibliotheksbesuche auf den Geschmack von Büchern zu bringen."

 

Manon Mullener

Pianistin

 

"Ich erinnere mich an die Nachmittage in der Bibliothek Fribourg. Meine Mutter hatte vier Bibliotheksausweise, damit sie mehr Bücher auf einmal ausleihen konnte. Unsere Lieblingsbücher waren Comics. Zu Hause angekommen, stürzten meine Brüder und ich uns auf das Sofa, um so schnell wie möglich mit dem Lesen zu beginnen. Auch als ich älter wurde, blieb meine Liebe zu Büchern bestehen. Es ist ein bisschen wie mit der Musik: Wenn man ein Buch hat, ist man nie allein."

Philippe Revaz

Journalist, Moderator und Produzent

 

"Wie viele andere Menschen auch bin ich zum Vorlesen gekommen, weil ich meinen Kindern Geschichten vorgelesen habe. Dabei übertreibe ich es gerne mit den Effekten, um die Spannung aufrechtzuerhalten und die Kinder beim Auftauchen des Wolfs zusammenzucken zu lassen. Ich freue mich daher sehr, an diesem Vorlesetag für kleine und (sehr) grosse Kinder teilnehmen zu können."

Jean-Marc Richard

Radio- und TV-Moderator

 

"Lesen ist Nahrung für die Seele und stärkt die Fantasie und die Kreativität. Lesen hilft uns, besser zusammenzuleben, Trübsal und Abschottung zu bekämpfen. Die Schule gab dem Lesen nicht immer einen Sinn, allzu oft verdarb sie es den Schülerinnen und Schülern sogar, sodass diese sich vom Vergnügen und der Freude am Lesen abwandten. Es scheint mir wesentlich, die Lust am Lesen weiterzugeben, andere auf den Geschmack zu bringen, indem man teilt, was man liebt. In diesem Sinne erhält der Vorlesetag für mich eine besondere Bedeutung. Lasst uns zusammenkommen, um das Glück des Lesens neu zu lernen oder fortbestehen zu lassen."

Thomas Wiesel

Komiker

 

"Vorlesen erinnert mich an meine Eltern, die die Charaktere mit unterschiedlichen Stimmen und ziemlich überspitzt darstellten, was mich zum Lachen brachte und mir ein Leuchten in die Augen zauberte. Heute versuche ich das Gleiche zu tun, um meine Nichten und Neffen zu unterhalten und meine schauspielerischen Fähigkeiten zu trainieren, welche sie nicht beeindrucken - und das zu Recht."